Makrobogen

Papier ist ein Alltagsprodukt, dessen tatsächliche Beschaffenheit nur den Wenigsten bewusst ist. Was befindet sich eigentlich zwischen Vorder- und Rückseite? Makroaufnahmen von Papier waren die Inspirationsquelle für den Makrobogen. Diese Aufnahmen zeigen, dass Papierfasern einer Laufrichtung folgen und durch Verzahnung ein beinahe architektonisches Geflecht bilden. Diese ästhetische Struktur galt es zu visualisieren. Um nur eine »Papierfaser« herzustellen, wurden zwei Bogen DIN A3-Kopierpapier geknüllt und verbunden. Insgesamt verarbeiteten wir 8.500 Blatt zu einer Installation von neun Quadratmetern Größe.

2010 / 3m × 3m × 1m / mit Julia Eitel und Claudia Klee