ikono skop

Im Rahmen des Projekts wurden drei bestehende wissenschaftliche Hypothesen von drei Mainzer Forschungsinstituten erstmals in Bilder übersetzt. Das Projekt bot den Ausstellungsbesuchern Einblick in den Prozess der Herstellung wissenschaftlicher Bilder und sollte zugleich für die relative Aussagekraft von wissenschaftlichen Bildern sensibilisieren. Alle Bildvarianten wurden live im skop her- und ausgestellt. Darüber hinaus wurde den Ausstellungsbesuchern die Möglichkeit geboten, sich durch Gespräche, Fragen und Diskussion direkt aktiv am Entwurfs- und Herstellungsprozess zu beteiligen. Vorträge kooperierender Wissenschaftler rundeten das Projekt ab. Am Ende jedes Vortrags nahmen die Forscher Stellung zu den entstandenen Bildvariationen. Jede der drei Hypothesen – »Eiskeime«, »ArchaeoKM« und »Eispartikel« – wurde jeweils über die Dauer von einem Monat bearbeitet und präsentiert.

2011 / 11,5 × 2 m / mit Jan Erlinghagen und Lisa Reimann